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2020

Wie in allen Bereich gelten auch für Biogasanlagen „Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz zur Prävention von SARS-CoV-2“. Einheitliche Arbeitsschutzstandards gegen Covid 19 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BAMS) hat am 16. April 2020 veröffentlicht, einzusehen unter:
https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Ergänzend dazu gilt für Biogasanlagen die Gefährdungsbeurteilung (GBU). Auf der Seite der SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) finden Sie unter folgendem Link eine Muster-Gefährdungsbeurteilung-SARS-CO2-V:
https://www.svlfg.de/gefaehrdungsbeurteilung

 

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Wenn Ausschreibungsanlagen in Folge von Verzögerungen wegen der Corona-Krise nicht fristgerecht realisiert werden können, will die Bundesnetzagentur (BNetzA) Fristverlängerungen gewähren.
In einer auf ihrer Homepage veröffentlichten Handreichung erklärt die BNetzA, unter welchen Voraussetzungen Bieter eine Fristverlängerung ihrer Zuschläge erreichen können.
Die Handreichung für die Bieter für Anträge zur Fristverlängerung kann unter folgendem Link eingesehen werden:
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Antrag_Fristverlaengerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1

 

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Aufgrund vieler Diskussionen um die Corona-Pandemie ist das reguläre energiepolitische Geschehen fast zum Erliegen gekommen. Eine der wenigen Entscheidungen war die Verabschiedung der Düngeverordnung (DüV) am 27. März 2020 durch den Bundesrat, die am Tag nach der Verkündung ohne weitere inhaltliche Veränderungen im Bundesanzeiger in Kraft trat. Der Fachverband Biogas e.V. kritisiert jedoch Teile des veröffentlichten überarbeiteten Entwurfs zur Düngeverordnung und fordert signifikante Nachbesserungen bei der Düngeverordnung.
Alle energiepolitischen Veranstaltungen für März, April und Mai mussten abgesagt werden.
Und noch ist nicht klar, wann Gesetzesvorhaben – wie EEG, Gebäudeenergiegesetz, Kohleausstiegsgesetz – wieder aufgegriffen werden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Abläufe in den kommenden Wochen wieder Fahrt aufnehmen und die geplanten Weichen für 2020 gestellt werden können.

 

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Andreashof: Ehemaliges 3*+ Hotel wird zur Traumimmobilie im Allgäu. Unterstützen Sie die Real Baupartner GmbH & Co KG bei ihrem ersten Crowdfunding Projekt auf CrowdPartner.de.

Mit dem Umbau des ehemaligen Hotels Andreashof in Lauben startet die Real Baupartner GmbH & Co KG ein Projekt im Allgäu mit ca. 1922 m² Wohnfläche. Es entstehen 21 Wohneinheiten und 2 Seniorenwohngemeinschaften im KFW 55 Standard mit Garagen, Carports und Stellplätzen.

 

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Im vergangenen Jahr wurde die TRAS 120 (Technische Regel für Anlagensicherheit – Sicherheitstechnische Anforderungen an Biogasanlagen) veröffentlich und die 44. BImSchV (44. Bundes-Immissionsschutzverordnung) ist in Kraft getreten. Damit gibt es zahlreiche Verschärfungen beim Stand der Technik sowie dem Stand der Sicherheitstechnik und massive Verschärfungen bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Biogasanlagen.
Wegen der Komplexität und umfangreicher Interpretationsprobleme hat der Fachverband Biogas e.V. Arbeitshilfen entwickelt, die Mitgliedern des Fachverbandes zur Verfügung gestellt werden.
Die Arbeitshilfe A-022 ist eine Umsetzungshilfe zur TRAS 120, die Arbeitshilfe A-020 gibt Auslegungshinweise zur 44. BImSchV.

 

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Das erste Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trat vor 20 Jahren, am 1. April 2000, in Kraft. Es wurde in den vergangenen 20 Jahren stetig weiterentwickelt und hat mit seinen in fünf Novellen angepassten Nachfolgern die Art und Weise der Energieversorgung in Deutschland enorm verändert, vor allem im Stromsektor. Die ersten Biogasanlagen stehen bald am Ende ihrer 20 Jahre EEG-Vergütung. Der Gesetzgeber hat zwar mit der Anschlussförderung im Rahmen des EEG 2017 für Biomassebestandsanlagen eine Fortführungsperspektive eröffnet, doch die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunden zeigen aufgrund verbesserungswürdiger Rahmenbedingungen nur eine geringe Beteiligung.

In einem Statement zeigt der Präsident des Fachverbandes Biogas e.V., Horst Seide, Zukunftsoptionen für Biogasanlagenbetreiber auf: Zunächst spricht auch er von der Option des EEG 2017, die Biogasanlage in der Stromproduktion weiterzubetreiben und deutet gleichzeitig an, dass es kein Selbstläufer sei, weil die Betreiber an Ausschreibungsverfahren teilnehmen und sich um eine Vergütung bewerben müssten. Weiter könnten Biogasanlagen evtl. auch als Biomethan-Einspeiseanlagen weiterbetrieben werden. Alle Details hierzu müssten mit der Genehmigungsbehörde abgeklärt werden. Auch erläutert er den Vorteil von Reststoffen gegenüber Anbaubiomasse. Reststoffe haben eine höhere CO2-Vermeidung, zudem hat Biomethan aus Reststoffen bei Endkunden sowohl im Kraft- als auch im Wärmesektor bessere Vermarktungschancen als aus Anbaubiomasse.   

Für die in diesem Jahr anstehende EEG-Novelle stellt er wichtige Forderungen:
So müsse nicht nur der Anlagenbestand erhalten bleiben, sondern auch ein moderater Neubau von Anlagen ermöglicht werden.
Er fordert eine höhere Stromvergütung (mindestens 3 Cent) in den Ausschreibungen.
Des Weiteren sollte die Begrenzung der Sondervergütungsklasse für Güllevergärung auf 150 kW Bemessungsleistung erhöht werden. Bestandsanlagen sollten nach Ablauf ihres Vergütungszeitraums durch einen Wechsel in die Sondervergütungsklasse einen zweiten Vergütungszeitraum erhalten können. Und Güllekleinanlagen, die flexibilisieren, sollten wie andere flexible Anlagen auch, Anspruch auf den Flexibilitätszuschlag erhalten.
Bestandsanlagen sollten nach dem Ende der ersten Vergütungsperiode ohne weiteres in die Klasse der Güllevergärung wechseln können.
Zudem sollte der Flexdeckel abgeschafft und über finanzielle Hilfen Anreize für die flexible Stromerzeugung geschaffen werden.

 

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