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2019

Am 20. Juni 2019 wurde die neue Verordnung, die 44. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (44. BImSchV), im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist somit in Kraft getreten. In der Verordnung werden die neuen Anforderungen und Grenzwerte für Emissionen formuliert. 

Auch für Biogasanlagenbetreiber haben sich dadurch wichtige Neuerungen ergeben. Die Verordnung, die ab sofort gilt, betrifft sowohl Neu- als auch Bestandsanlagen. Die wichtigsten Änderungen können Sie der unten aufgeführten Graphik entnehmen.

Setzen Sie sich mit dem Hersteller Ihres BHKW in Verbindung, welche Nachrüstungen notwendig sind.

 

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Für Biogasanlagen und landwirtschaftliche Betriebe kann es sehr interessant sein, einen Teil ihres Strombedarfs mit Strom aus Sonnen- oder Windenergie zu decken. Mit der Installation einer PV-Anlage kann die erzeugte Energie für den Eigenbedarf genutzt werden, wodurch der Zukauf von elektrischer Energie aus dem Netz reduziert wird und die Strombezugskosten gesenkt werden. Gleichzeitig bedeutet dies eine Investition in das Thema Nachhaltigkeit.

Wie aus der Sonnenenergie kann auch aus Windenergie ein Teil des Eigenstrombedarfs gedeckt werden. Reichen Sonnen- oder Windstrom zur Deckung des Verbrauchs nicht aus, kann die fehlende Menge aus dem Netz bezogen werden.

Wichtig ist es, zum Thema „Eigenstrom“ das zuständige Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu befragen.

 

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Für den weiteren Betrieb von Biogasanlagen für die Zeit nach dem EEG braucht es neue, tragfähige Konzepte. Eine interessante Alternative ist der Vertrieb von „Biomethan als Kraftstoff".
In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und C.A.R.M.E.N entwickelte der Fachverband Biogas Infobroschüren "Biomethan als Kraftstoff und Treibhausgas(THG)zertifizierung" - Basiswissen und Häufig gestellte Fragen, die unter dem Link: https://www.biogas-forum-bayern.de  abgerufen werden können.

 

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CrowdPartner GmbH

Exclusivvertrieb Schalkenbosch Weine

Laufzeit 2 Jahre - Zinssatz 5,5 % - Anlagebetrag ab 100,- €

Nach einem Zeitraum von nur zwei Monaten wurden bereits über 40 % der Fundingsumme für die AFRICS GmbH eingesammelt.
Der Vertrieb und die professionelle Vermarktung von edlen Rotweinen aus Tulbagh/Südafrika über die Weinmanufaktur Schardt werden mit diesem Crowdfundingprojekt unterstützt.
Sie finden das gesamte Angebot der afrikanischen Rot- und Roséweine auch im Onlineshop.
Ab einem Invest von 1.000,00 Euro bedankt sich Christian Schardt mit einem „Gruß aus Südafrika“.
Mit diesem Crowdfunding wird das Angebot an Weiß- und Roséweinen von den eigenen Weinbergen an der Mosel mit hochklassigen Rotweinen aus Afrika ergänzt.

Investieren Sie auf www.crowdpartner.de

 

 

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Die BENAS Biogasanlage GmbH in Ottersberg nahe Bremen wurde 2005 ursprünglich für die Co-Fermentation errichtet und 2009 auf die ausschließliche Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen (NaWaRo-Anlage) umgestellt. Bestehend aus 2 Fermentern, 2 Nachgärern und 3 Endlagern beträgt das gesamte Gärvolumen knapp 40.000 m³. Die installierte elektrische Leistung wird mit 5,240 kW angegeben. Die Anlage wurde und wird stetig weiterentwickelt und ausgebaut. So wurde sie im Jahr 2017 im Zuge einer Erweiterung mit Substratdüsendüsen der Fa. Ecogas GmbH ausgestattet.

Die BENAS-Biogasanlage arbeitet mit einer Ammonium-Strippanlage. Ein Verfahren, bei dem Ammonium-Stickstoff mit BHKW-Abwärme ohne jede Verwendung von Laugen, Säuren oder externen Strippmedien aus den Gärresten entfernt wird. Die FaserPlus – Anlage dient der Verarbeitung von Gärresten zu Düngemitteln für die Landwirtschaft und Faserstoffen für die Holzindustrie.

Am Samstag, 13.07.2019 findet in Ottersberg bei der BENAS-Biogasanlage GmbH von 11.00 – 17.00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte sind herzlich eingeladen und haben die Möglichkeit sich die besonderen Techniken anzuschauen.

 

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Am 2. Juni 2017 ist die Düngeverordnung (DüV) in Kraft getreten. Die Anforderung an die Lagerkapazität von Gülle und Gärprodukten wird dadurch nicht im Wasserrecht, sondern im Düngerecht geregelt.

Nach § 12 DüV muss das Fassungsvermögen von Gärproduktlagern auf die Belange des jeweiligen Betriebes und des Gewässerschutzes abgestimmt sein. Dabei muss das Fassungsvermögen immer größer sein als die Kapazität, die in dem Zeitraum erforderlich ist, in dem das Ausbringen von Gülle oder Gärprodukten durch die vorgeschriebenen Sperrfristen verboten ist.

Für flüssige Wirtschaftsdünger, wie Gülle oder Jauche, sowie Gärprodukte muss das Fassungsvermögen mindestens 6 Monate betragen.

Betriebe mit mehr als 3 Großvieheinheiten pro Hektar und Betriebe ohne eigene Ausbringflächen müssen für die Gülle bzw. Gärprodukte ab dem 1. Januar 2020 Lagerkapazitäten von 9 Monaten nachweisen. Dabei gilt es die Definition der „eigenen Ausbringflächen“ zu hinterfragen.  Da viele Biogasanlagen aus steuerlichen Gründen vom landwirtschaftlichen Betrieb getrennt sind, verfügt der landwirtschaftliche Betrieb und nicht der Biogasbetrieb über die Flächen.

Da es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern oder Landkreisen gibt, ob eine Anlage 6 oder 9 Monate Lagerkapazität benötig, empfiehlt es sich, die jeweils zuständige landwirtschaftliche Behörde zu kontaktieren.

 

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