Unternehmen

Innovative Biogassysteme

Die Ecogas GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Biogassysteme. Als Anbieter von Gesamtkonzepten umfasst die Angebotspalette alle Dienstleistungen von Konzeption und Planung, Realisierung und Wartung bis hin zur Betreuung der Anlagen. Die langjährige Erfahrung in Fragen der Finanzierung und Kapitalbeschaffung ermöglicht es der Ecogas GmbH maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

News

Am 17.12.2020 hat der Bundestag das EEG 2021 beschlossen. Der Fachverband Biogas resümiert, dass vier wichtige Anliegen des Verbandes - Anpassung der Ausschreibungsvolumina, Verbesserung der Vergütungsbedingungen, Stärkung der Flexibilität und Ausweitung der Güllevergärung – von der Politik aufgegriffen, andere wichtige Themen allerdings vertagt wurden.

Die Ausschreibungsvolumina sollen so festgelegt werden, dass die Stromerzeugung aus Biomasse bis 2030 auf dem Niveau von 42 Terawattstunden (TWh) stabilisiert wird. Für Biomethan wird eine eigene Ausschreibung eingeführt. Bei den Vergütungsbedingungen gibt es eine Anhebung der Gebotshöchstwerte auf 18,4 ct/kWh für Bestandsanlagen und
16,4 ct/kWh für Neuanlagen. Kleinere Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 500 kW können einen Bonus von 0,5 ct/kWh beanspruchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Flexibilitätszuschlag wurde auf 65 Euro/kW erhöht. Der Flexzuschlag wird auch für Güllekleinanlagen über 100 kW installierter Leistung bzw. maximal 75 kW Bemessungsleistung gewährt. Die Deckelung der Flexibilitätsprämie wird abgeschafft.

Auch wenn durch das EEG 2021 Verbesserungen erreicht wurden, enthält das „Kleingedruckte“ bei den Ausschreibungen neue Fußangeln. Zudem stellt die „Südquote“ ein Manko dar. Da generell mindestens 50 Prozent der bezugschlagten Leistungen in südliche Landkreise gehen, droht ein Abbau der Leistung im Norden.

Eine detaillierte Beschreibung der Neuregelungen im EEG 2021 finden Sie im Download unter folgendem Link:
https://www.hauptstadtbuero-bioenergie.de/aktuelles/positionspapiere/wichtigste-neuregelungen-zur-biomasse-im-erneuerbare-energien-gesetz-eeg-2021

 

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Das „Regionale Verbundsystem Westeifel“ hatte es sich zur Aufgabe gemacht Trinkwasser, Energie und schnelles Internet in eine Pipeline zu bringen, was auch für Biogas aus Eifeler Anlagen gilt. Nach sehr viel Planung, Verhandlungen, Genehmigungen und Änderungen wurde 2018 mit den Arbeiten begonnen.    

In einer rund 80 km langen unterirdischen Nord-Süd-Trasse von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bis nach Trier verlegen die Landwerke Eifel LWE und ihre Projektpartner Leitungen für Trinkwasser-, Glasfaser- sowie Erd- und Biogasleitungen. Eine rund 42 km lange Ost-West-Trasse, die unterhalb von Bitburg durch die Verbandsgemeinden Wittlich-Land, Speicher, Trier-Land, Bitburger Land und Südeifel verläuft, verbindet u.a. sieben vorhandene Biogasanlagen, deren Biogas am Flugplatz Bitburg aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist wird. Den Betreibern bietet die Beteiligung an dem Projekt Perspektiven für die Zeit nach dem Auslaufen der EEG-Förderung. Und es ist bereits angedacht, weitere Biogasanlagen an den bestehenden Verbund anzuschließen.

 

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Der Fachverband Biogas e.V. äußerte sich in einem jüngst veröffentlichten Beitrag zum Entwurf der EEG-Novelle 2021 vom 23. September 2020 und gab einen Überblick über die Inhalte des Kabinettsbeschlusses.

In einer Stellungnahme des Fachverbandes geht es in puncto „Gebotshöchstwerte in Ausschreibungen“ bereits in die richtige Richtung. Für alle Anlagen sollen die Gebotshöchstwerte für die EEG-Ausschreibungen um 2 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) angehoben werden, auf nun 16,4 ct/kWh für Neuanlagen, 18,4 ct/kWh für Bestandsanlagen und 19 ct/kWh für Biomethananlagen. Da weite Teile des Anlagenbestandes so nicht weitergeführt werden könnten, wäre eine Korrektur auf 19,4 ct/kWh für den Bestand notwendig.

Bei den „Ausschreibungsvolumina“ sollen in den kommenden Jahren im regulären Ausschreibungssegment für Neu- und Bestandsanlagen 350 Megawatt (MW) jährlich ausgeschrieben werden, für den Biomethan-BHKW werden zusätzlich 150 MW jährlich veranschlagt. Ziel ist eine stabile Stromerzeugung aus Biomasse auf einem Niveau von 42 TWh bis 2030. Dies deckt sich nach Ansicht des Fachverbandes nicht mit den geplanten Volumina, da die zunehmende Flexibilisierung des Anlagenparks außer Acht gelassen wurde.

Bezüglich der „Flexibilisierung“ wird die Deckelung der Flexibilitätsprämie für Bestandsanlagen aufgehoben und kann damit weiterhin in Anspruch genommen werden. Der Flexibilitätszuschlag für neue und neu in Betrieb genommene Anlagen wird von 40 auf 65 Euro je Kilowatt(kW) angehoben. Allerdings werden die Flexibilisierungsauflagen verschärft. So erhalten neue und neu in Betrieb genommene Biogasanlagen eine Vergütung, die 45 % der installierten Leistung entspricht.

Auch bei der „Güllevergärung“ sieht der Fachverband gute Ansätze. Die Bemessungsleistung ist künftig nicht mehr auf 75 kW begrenzt und Anlagen ab einer installierten Leistung von 100 kW können den Flexibilitätszuschlag erhalten. Im Rahmen einer Verordnungsermächtigung soll für bestehende Biogasanlagen, die auf Güllevergärung umrüsten und max. 150 kW installiert haben, eine Regelung geschaffen werden, die eine Anschlussvergütung nach Auslaufen des ersten Vergütungszeitraumes erlaubt.

Die sogenannte „Südquote“, die besagt, dass ab 2021 mindestens die Hälfte der in der regulären Biomasse-Ausschreibung vergebenen Leistung an Gebote aus der „Südregion“ vergeben werden soll, sieht der Fachverband als widersinnig, da auch in den übrigen Landesteilen die Systemdienlichkeit der Biomasse, insbesondere ihre Flexibilität, benötigt wird.

Die „Senkung des Maisdeckels“ von 44 % auf 40 % könnte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Anlagenkonzepten haben.

Auch wenn der Kabinettsbeschluss schon eine recht ordentliche Zwischenbilanz darstellt, gibt es aus Sicht der Bioenergie noch einiges zu tun um noch weitere Verbesserungen zu erwirken.

 

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