Unternehmen

Innovative Biogassysteme

Die Ecogas GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Biogassysteme. Als Anbieter von Gesamtkonzepten umfasst die Angebotspalette alle Dienstleistungen von Konzeption und Planung bis hin zu Realisierung und Wartung. Die langjährige Erfahrung in Fragen der Finanzierung und Kapitalbeschaffung ermöglicht es der Ecogas GmbH maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

News

Am 2. Juni 2017 ist die Düngeverordnung (DüV) in Kraft getreten. Die Anforderung an die Lagerkapazität von Gülle und Gärprodukten wird dadurch nicht im Wasserrecht, sondern im Düngerecht geregelt.

Nach § 12 DüV muss das Fassungsvermögen von Gärproduktlagern auf die Belange des jeweiligen Betriebes und des Gewässerschutzes abgestimmt sein. Dabei muss das Fassungsvermögen immer größer sein als die Kapazität, die in dem Zeitraum erforderlich ist, in dem das Ausbringen von Gülle oder Gärprodukten durch die vorgeschriebenen Sperrfristen verboten ist.

Für flüssige Wirtschaftsdünger, wie Gülle oder Jauche, sowie Gärprodukte muss das Fassungsvermögen mindestens 6 Monate betragen.

Betriebe mit mehr als 3 Großvieheinheiten pro Hektar und Betriebe ohne eigene Ausbringflächen müssen für die Gülle bzw. Gärprodukte ab dem 1. Januar 2020 Lagerkapazitäten von 9 Monaten nachweisen. Dabei gilt es die Definition der „eigenen Ausbringflächen“ zu hinterfragen.  Da viele Biogasanlagen aus steuerlichen Gründen vom landwirtschaftlichen Betrieb getrennt sind, verfügt der landwirtschaftliche Betrieb und nicht der Biogasbetrieb über die Flächen.

Da es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern oder Landkreisen gibt, ob eine Anlage 6 oder 9 Monate Lagerkapazität benötig, empfiehlt es sich, die jeweils zuständige landwirtschaftliche Behörde zu kontaktieren.

 

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Ein Forschungsprojekt, das u.a. von DBI Gas- und Umwelttechnik durchgeführt wird, zielt darauf ab, durch einen zweistufigen Biogasprozess wasserhaltiges Gas (Biowasserstoff) und methanhaltiges Gas (Biogas) aus Biomasse zu erzeugen. Gegenüber der einstufigen Variante liegt der Vorteil darin, dass der erzeugte Biowasserstoff z.B. als Betriebsmittel für Motor-BHKW und Brennstoffzellen dienen kann.

Ca. 9000 installierte Biogasanlagen in Deutschland tragen zu einer CO2-Reduktion von ca. 21 Mio. Tonnen pro Jahr bei. Da viele dieser landwirtschaftlichen Biogasanlagen in den nächsten Jahren erneuert werden müssen, besteht ein Bedarf an innovativen und finanzierbaren Maßnahmen für eine Verbesserung der bestehenden Anlagen. „BioHy - Energetische und ökonomische Optimierung von Biogasanlagen durch die getrennte Erzeugung von Biowasserstoff und Biomethan.“

Zunächst stellten die Forscher die Betriebsparameter auf eine stabile Wasserstoffproduktion ein. Während der Verfahrensentwicklung gelang es ihnen, alle Leistungsparameter (Wasserstoffbildungsrate, Wasserstoffanteil, Wasserstoffausbeute …) zu steigern. Im nächsten Schritt soll eine weitere Optimierung der Betriebsparameter erfolgen.

 

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Leitfaden Ausschreibungen für Biomasseanlagen

Mit dem Inkrafttreten des EEG 2017 am 1. Januar 2017 wurde die Vergütung für Strom aus Biomasse-Anlagen auf ein Ausschreibungssystem umgestellt.

Um Projektierer, Anlagenbetreiber und Investoren bei der Umsetzung ihres Ausschreibungsprojektes zu unterstützen, haben der DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag Berlin | Brüssel und der FvB – Fachverband Biogas e.V. Freising ein Informationspapier als  Orientierungshilfe veröffentlicht.

Gemäß EEG 2017 unterliegen grundsätzlich alle Biomasseanlagen mit einer installierten Leistung über 150 Kilowatt (kW) der Ausschreibungspflicht. Betreiber von Bestandsanlagen können sich an den Ausschreibungsverfahren beteiligen, um eine Anschlussförderung zu erhalten.

Die vollständige Publikation „DIHK –Leitfaden Ausschreibungen für Biomasseanlagen“ finden Sie hier

 

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