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Innovative Biogassysteme

Die Ecogas GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Biogassysteme. Als Anbieter von Gesamtkonzepten umfasst die Angebotspalette alle Dienstleistungen von Konzeption und Planung, Realisierung und Wartung bis hin zur Betreuung der Anlagen. Die langjährige Erfahrung in Fragen der Finanzierung und Kapitalbeschaffung ermöglicht es der Ecogas GmbH maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

News

Der Fachverband Biogas e.V. äußerte sich in einem jüngst veröffentlichten Beitrag zum Entwurf der EEG-Novelle 2021 vom 23. September 2020 und gab einen Überblick über die Inhalte des Kabinettsbeschlusses.

In einer Stellungnahme des Fachverbandes geht es in puncto „Gebotshöchstwerte in Ausschreibungen“ bereits in die richtige Richtung. Für alle Anlagen sollen die Gebotshöchstwerte für die EEG-Ausschreibungen um 2 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) angehoben werden, auf nun 16,4 ct/kWh für Neuanlagen, 18,4 ct/kWh für Bestandsanlagen und 19 ct/kWh für Biomethananlagen. Da weite Teile des Anlagenbestandes so nicht weitergeführt werden könnten, wäre eine Korrektur auf 19,4 ct/kWh für den Bestand notwendig.

Bei den „Ausschreibungsvolumina“ sollen in den kommenden Jahren im regulären Ausschreibungssegment für Neu- und Bestandsanlagen 350 Megawatt (MW) jährlich ausgeschrieben werden, für den Biomethan-BHKW werden zusätzlich 150 MW jährlich veranschlagt. Ziel ist eine stabile Stromerzeugung aus Biomasse auf einem Niveau von 42 TWh bis 2030. Dies deckt sich nach Ansicht des Fachverbandes nicht mit den geplanten Volumina, da die zunehmende Flexibilisierung des Anlagenparks außer Acht gelassen wurde.

Bezüglich der „Flexibilisierung“ wird die Deckelung der Flexibilitätsprämie für Bestandsanlagen aufgehoben und kann damit weiterhin in Anspruch genommen werden. Der Flexibilitätszuschlag für neue und neu in Betrieb genommene Anlagen wird von 40 auf 65 Euro je Kilowatt(kW) angehoben. Allerdings werden die Flexibilisierungsauflagen verschärft. So erhalten neue und neu in Betrieb genommene Biogasanlagen eine Vergütung, die 45 % der installierten Leistung entspricht.

Auch bei der „Güllevergärung“ sieht der Fachverband gute Ansätze. Die Bemessungsleistung ist künftig nicht mehr auf 75 kW begrenzt und Anlagen ab einer installierten Leistung von 100 kW können den Flexibilitätszuschlag erhalten. Im Rahmen einer Verordnungsermächtigung soll für bestehende Biogasanlagen, die auf Güllevergärung umrüsten und max. 150 kW installiert haben, eine Regelung geschaffen werden, die eine Anschlussvergütung nach Auslaufen des ersten Vergütungszeitraumes erlaubt.

Die sogenannte „Südquote“, die besagt, dass ab 2021 mindestens die Hälfte der in der regulären Biomasse-Ausschreibung vergebenen Leistung an Gebote aus der „Südregion“ vergeben werden soll, sieht der Fachverband als widersinnig, da auch in den übrigen Landesteilen die Systemdienlichkeit der Biomasse, insbesondere ihre Flexibilität, benötigt wird.

Die „Senkung des Maisdeckels“ von 44 % auf 40 % könnte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Anlagenkonzepten haben.

Auch wenn der Kabinettsbeschluss schon eine recht ordentliche Zwischenbilanz darstellt, gibt es aus Sicht der Bioenergie noch einiges zu tun um noch weitere Verbesserungen zu erwirken.

 

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Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung – AVV GeA), die am 12.08.2020 vom Bundeskabinett beschlossen wurden, dient der Umsetzung der Düngeverordnung. Die Bundesregierung kommt damit der Verpflichtung zum Erlass einer allgemeinen Verwaltungsvorschrift nach, bei der bundeseinheitliche Vorgaben aufgestellt werden.

Im Zuge der neuen Düngeverordnung gelten ab Januar 2021 verschärfte Anforderungen in belasteten Gebieten („Rote Gebiete“) und einheitliche Kriterien zur Ausweisung belasteter Gebiete vor.

Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift schreibt unter anderem mehr Qualität und Quantität der Messstellen sowie die Festlegung einer Mindestdichte an Messstellen verbindlich vor - so soll für die Ermittlung der mit Nitrat belasteten Gebiete mindestens eine Messstelle je 50 Quadratkilometer vorhanden sein. Für Gebiete mit hydrologischen Besonderheiten kann es auch erforderlich sein, dass eine Messstelle je 20 Quadratkilometer eingerichtet werden muss. Ein verbindliches Ausweisungsmessnetz als Basis für das Ausweisungsverfahren, das mindestens alle Messstellen aus verschiedenen Messnetzen umfasst, wird festgelegt.

Alle weiteren Änderungen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter folgendem Link:

https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/133-avv-gebietsausweisung.html

 

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Die aktuelle Auswertung der Branchenzahlen für das Jahr 2019 und die Prognose für das Jahr 2020 des Fachverbandes Biogas e.V. zeigen, dass erstmals ein beträchtlicher Einbruch im Anlagenbau bzw. in der Strombereitstellung eintreten könnte.

Das Jahr 2020 wird ein Wendejahr für die Branche, da die gesetzlich garantierte Vergütung der Stromerzeugung für die ersten Erneuerbare-Energien-Anlagen ausläuft und ein Weiterbetrieb mit den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich ist. Es liegt an der Politik, attraktive Regelungen zu schaffen um eine drohende Stilllegungswelle zu verhindern. Ein Rückbau von Biogasanlagen hätte zur Folge, dass Biogas nicht mehr den notwendigen Beitrag mehr zum Klimaschutz und zur Energiewende leisten könnte.

Grafiken zu den Branchenzahlen 2019/2020 finden Sie unter folgendem Link:

https://www.biogas.org/edcom/webfvb.nsf/id/DE_Branchenzahlen/$file/20-07-23_Biogas_Branchenzahlen-2019_Prognose-2020.pdf

 

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